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Camino Verlag

Mit der Kraft der Liebe geben religiösen Fanatismus

Meriam – eine wahre Geschichte

Der Fall der im Sudan zum Todes verurteilten, hochschwangeren Christin hat die Welt in Atem gehalten und die internationale Diplomatie auf den Plan gerufen. Bei Camino erscheint ihre erschütternde Geschichte. Am 21. Januar 2016 erscheint ein Vorabdruck in der Zeit.

Meriam Yahya Ibrahim Ishaq, 1987 als Tochter einer christlichen Mutter und eines muslimischen Vaters, der die Familie wenige Jahre später verlassen hat, im Sudan geboren, entschließt sich, die Religion ihrer Mutter anzunehmen. Sie heiratet Daniel, einen sudanesischen Christen. 2013 wird sie von einem Verwandten wegen Glaubensabfall und Unzucht angezeigt, da ihre Ehe mit einem Christen nach dem Gesetz der Scharia nicht gültig ist. Die im achten Monat schwangere Frau wird zu 100 Peitschenhieben und zum Tod durch Hängen verurteilt, nachdem sie sich geweigert hat, ihrer Religion abzuschwören. Im Gefängnis bringt sie ihr zweites Kind zur Welt. Dank einer weltweiten Unterstützerkampagne kommt sie am 23. Juni 2014 frei. Die Frau, die das initiiert hat, erzählt Meriams Geschichte.

»Damals wusste ich nicht, dass ich ein Symbol war, und es war mir auch nicht wichtig. Ich dachte nur an meinen Mann, an den kleinen Martin und an das Leben, das in mir heranwuchs. Ich dachte daran, dass zwei Wörter genügt hätten, um diesen Albtraum zu beenden und in mein normales Leben zurückzukehren. Doch ich hatte sie nicht gesprochen. Damals nicht und nie. Ich würde jede Strafe auf mich nehmen, um meine Würde zu verteidigen und für das Recht auf freie Wahl und Ausübung der eigenen Religion einzutreten.« Meriam Yahya Ibrahim Ishaq

Antonella Napoli. Meriam. Camino.

Antonella Napoli. Meriam. Camino.

13 x 20 cm, 160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-460-50021-1
€ [D] 18,-

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